Blue vom St. Matten-Zwinger
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Der  Gentleman unter den chocolate Labrador Retrievern

 

Tiverton enchanting present for x-mas "SAM" 12.12.99-12.04.2013

Sam war unser erster chocolate Rüde mit dem wir unsere ersten Erfahrungen sammeln durften. Nachdem uns auf einem Retrieverseminar gesagt wurde, wir sollen diesen Hund "einpacken" da er für die Dummyarbeit nicht zu gebrauchen sei, packte uns der Ehrgeiz. Die Ausbildung von SAM begann. Ums es kurz zu machen, wir gewannen 2004 das Workingtestfinale am Pillersee in Österreich in der Klasse "M" (Fortgeschrittene). Sam hat es bis in die Dummy "O" (Open) gebracht und auch sämtliche Jagdliche Prüfungen BLP / VPS bestanden.  Er hat weit über 150 Nachsuchen auf Schalenwild absolviert und Wildsauen bis über 2 Kilometer weit nachgesucht.


Eine kleine Geschichte zu SAM...

es gibt unzählige Geschichten über SAM, hier eine Geschichte, die seinen Arbeitseifer beschreibt. Wir sind im Team gestartet beim Tyrolean Cup mit Hans-Werner Franz und Werner Irmscher. Für den Open Hund im Team (SAM) war die Aufgabe folgende, über einen ca. 1,20 cm hohen Bretterzaun am Hang zu springen und dahinter das Dummy zu apportieren.  Sam sah keine Möglichkeit über diesen Zaun zu springen, also nahm er kurzhand Anlauf und sprang mit voller Wucht mit seinem Kopf gegen eine Querlatte des Zaunes - diese brach in der Mitte entzwei und Sam konnte unter dem Zaun durch um das Dummy zu apportieren. Danach schlüpfte er wieder hindurch und brachte mir das Dummy. Die Aufgabe wurde dann einige Zeit gesperrt, da die Helfer ersteinmal wieder den Zaun reparieren mussten.  Für ihn war es immer ein "no go" ohne Beute ob Dummy oder Ente zurück zu kommen.


und noch eine kleine jagdliche Geschichte zu SAM...

wir waren auf unserer ersten Entenjagd an der Wertach bei Hiltenfingen, mein Freund Oliver Schenk und ich wir trieben mit SAM die Enten  flussaufwärts den Schützen zu. Danach kamen wir an jedem Schützen vorbei und apportieren die geschossenen Enten, es waren auch die Reviernachbarn der anderen Reviere eingeladen. Als wir beim ersten Reviernachbarn angekommen sind, sagte uns dieser, er hätte eine Ente geflügelt die aber auf der anderen Uferseite unter einen überhängenden Baum geflüchtet sei - wir müssten nachher einmal mit dem Auto rüberfahren (bedeutete ca. 10 km Umweg). Die Wertach war hier ca. 40.50 breit mit mäßiger Strömung, ich setzte Sam am Ufer an und schickte ihn mit einem einzigen "Voran" Kommando auf die andere Seite - er erstöberte die Ente und kam mit der geflügelten Ente im Maul wieder zu uns herübergeschwommen. Der Reviernachbar war begeistert eine solche Leistung eines Jagdhundes hatte er noch nie gesehen und fragte mich dann, warum wir eigentlich nicht immer bei den Entenjagden dabei sind.